Adobe zeigt mal wieder: #bezahlt und #gekauft sind verschiedene Dinge.

„Adobe Tells Users They Can Get Sued for Using Old Versions of Photoshop“

Das ist die Schlagzeile im unten verlinkten Artikel.

https://www.vice.com/en_us/article/a3xk3p/adobe-tells-users-they-can-get-sued-for-using-old-versions-of-photoshop

Im Klartext läuft das auf folgendes hinaus: egal mit welcher Version man sich bei Adobe Creative Cloud angemeldet hat: welche Version davon man nutzen darf, entscheidet nicht der User, sondern Adobe.

Das Problem dabei: das gilt nicht nur für Adobe, das gilt am Ende für alle Streaming- und Cloud-Dienste sowie alle Formen von SaaS. Verschwundene Bücher bei Amazons Kindle und Filme und Musik bei ITunes kommen einem dabei ins Gedächtnis.

Was kann man als User tun? Man kann versuchen, sich von diesen Anbietern soweit als möglich abzukoppeln:

  • Gibt es Open Source Alternativen?
  • Wenn nein (oder nicht in der benötigten Form / Qualität), gibt es Software im Einzelkauf statt im Abo?
  • Filme kann man auch auf Blu-ray kaufen (je nach persönlichem Filmkonsum ist das am Ende nicht zwingend teurer als Streaming, das man ja auch zahlt, wenn man nicht guckt). Sofern es keine Eigenproduktionen der Streaming-Dienste sind, ist hier die Auswahl sogar größer.
  • Musik auf CD oder – sofern verfügbar – auf Vinyl, am besten direkt beim Künstler kaufen. Da bleibt mehr von meinem sauer verdienten Geld beim Künstler selbst und wegnehmen kann es mir so leicht auch keiner.

Die Liste lässt sich fortsetzen. Ist das alles nicht altmodisch, unmodern? Ja vielleicht. Und keine Frage, die modernen Online Dienste haben Vorteile. So kann ich via Streaming auch in ein neues Album reinhören, ohne es gleich zu kaufen.

Man sollte nur sich stets bewusst entscheiden. Und eine der wichtigsten Regeln dabei lautet: nichts via Abo oder Cloud erwerben, bei dem es ein Problem ist, wenn es morgen nicht mehr da ist!

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