27. Mai: Porvoo

Nach der Anreise mit der Fähre steuerten wir von Helsinki aus als erstes Porvoo an, laut ADAC Tourset sehenswert und eine der wenigen erhaltenen Mittelalterlichen Städte Finnlands. Am meisten Fotografiert ist dabei das Flußufer mit den alten Speicherhäusern, und wir konnten uns das natürlich auch nicht nehmen lassen:

Flussufer mit Speicherhaeusern

Das leicht trübe Wetter sollte uns übrigens den größten Teil des Urlaubs erhalten bleiben 🙁

Aber Porvoo hat durchaus mehr zu bieten, z.B. das alte Zentrum:

historisches Stadtzentrum Porvoo mit Einkaufsstraße
Stadtzentrum Porvoo

Die Läden zu beiden Seiten waren ziemlich auf Tourifang aus, da wir aber von der Fähre kommend doch sehr früh da waren, hatten die meisten noch zu. Da wir also nicht in den Läden bummeln konnten, stiegen wir den Hügel hinauf durch malerische Gassen. Dabei zeigte sich einmal mehr, dass die Finnen Straßen und Wege nach Ihren ganz eigenen Standards errichten:

alte Gasse in Porvoo
alte Gasse in Porvoo

Auf dem Schild steht übrigens sowas wie „kein regelmäßiger Winterdienst“ 😉

Ein weiteres Highlight waren die mit viel Liebe zum Detail gestalteten Briefkästen, die Teilweise ein exakter Nachbau des jeweiligen Hauses waren:

Miniaturhaus als Briefkasten
Miniaturhaus als Briefkasten

Diese ersten Eindrücke von Finnland machten Lust auf mehr und auf weniger: Auf mehr spannende Eindrücke, und ganz klar auf weniger Zivilisation. Schließlich war ein bißchen „Wildnis“ erklärtes Reiseziel!

ADAS CD Release „Echo“

ENDLICH! Am 10. April (also Samstag vor gut einer Woche) war es endlich soweit: Das neue Album von Adas, „Echo“ hatte CD-Release. Ich wusste ja schon von einem Lied, dass es auf der magischen Silberscheibe sein würde, und dieses Lied allein war für mich ein Grund, die CD zu erwerben. Aber es wurde besser: Ich bekam ein fantastisches Konzert (mit den erhofften legendären Ansagen 🙂 ) und mit der neuen CD nicht nur einen, sondern gleich drei Dauer-Ohrwürmer 😀

Am Anfang hatte ich sehr mit mir gerungen, ob ich die Kamera überhaupt mitnehmen soll, hatte sie dann aber doch dabei. Und hab mit mir selbst einen Kompromiss ausgehandelt: Manche Lieder habe ich einfach nur genossen, die Kamera friedlich in der Tasche, bei ein paar anderen hab ich dann doch ein paar Bilder erjagt. Mein Platz war den Prioritäten geschuldet auch besser zum Konzert genießen denn zum Fotografieren, aber ein paar brauchbare Bilder sind dann doch herausgekommen. Und die seht Ihr hier:

die Band Adas komplett
Die ganze Band zusammen auf der Bühne
Ein Teil der Band Adas, Andi, Geka und Delia
von links: Andi, Geka und Delia
Geka an der Harfe
Geka
Stefania
Stefanía
Delia
Delia
Andi
Andi
Martina
Martina

(vielen lieben Dank an Geka, die die Verwendung der Bilder hier im Blog im Namen der Band genehmigt hat)

Experimente I

Alle reden von Photoshop, von bearbeiteten oder gar „manipulierten“ Bildern. Wer einem Profi der Bildbearbeitung mal über die Schulter sehen konnte, ist fasziniert davon, was man an so einem Bild alles „verbessern“ kann. Eines ist sicher: Einen „Photobeweis“ gibt es eigentlich nur noch unter sehr eingeschränkten Bedingungen.

All diese Überlegungen führten dazu, dass ich selbst mal Hand anlegen wollte und ein wenig experimentieren mit Kamera und Bildbearbeitung.

Fangen wir also mit einem unbearbeiteten (nur runterskalierten) Bild an:

Wolkenstimmung unbearbeitet

Das war das beste was aus einer Reihe von Aufnahmen mit verschiedenen Kameraeinstellungen herausgekommen ist. Ganz nett, aber nicht besonders dramatisch.

Also hab ich mich hingesetzt, Farbtonkurven und Kontrast bearbeitet, ein wenig mit Lichtern und ähnlichem gearbeitet, und habe das folgende erstellt:

Wolkenstimmung ausfuehrlich bearbeitet

naja, Profi bin ich eben noch keiner, aber das hat doch was dramatisches 🙂 hat auf jeden Fall Spaß gemacht.

Auf Frage meiner Frau was ich denn da gemacht habe und wie, dachte ich mir, bevor ich lang erkläre, zeig ich es ihr einfach mal schnell. Also in 5 Minuten Blitzdemo das folgende aus dem original gebastelt:

Bild im Schnellverfahren bearbeitet

sieht dann doch GANZ anders aus, hat jetzt mehr von einem aufziehenden Hagelsturm.

Und was lernen wir daraus?

1.) das mit dem Bildbearbeiten muss ich noch üben, oder eben doch beim Fotografieren schon mehr darauf achten, dass was brauchbares rauskommt. Und

2.) blos nicht alles glauben, was man auf Bildern so sieht: Das schöne Wetter auf all den Urlaubsfotos könnte auch vom einzigen Sonntag der ganzen 2 Wochen stammen 😉

Beste Aussichten

Wie es aussieht, wird es langsam richtig Frühling. Und nach jetzt einigen Tagen eher grauen Wetters, hat die laufende Woche vor allem eines gebracht: Viel Sonnenschein und…

blauer Himmel mit dekorativen Wolken

…richtig: blauen Himmel 😉

Leider hat mich ein plattes Hinterrad gezwungen, dieser Tage mit der U-Bahn statt dem Fahrrad in die Arbeit zu fahren, daher der Blick zwischen den Häusern statt im Park, aber es gibt schlimmeres 😉

Nachwuchs

Bei uns wohnt seit kurzem ein kleiner Rattenjunge. Seit den Fotos sind schon wieder ein paar Tage vergangen, und da er jede Menge Futter vertilgt, wächst er auch recht schnell. Im folgenden also mal ein paar Fotos mit hohem Niedlichkeitsbonus als kleine Galerie:

Eis

Eiszapfen sind immer wieder etwas spannendes, je nachdem, wie das Licht auf sie fällt. Die Gruppe im Bild habe ich auf dem Heimweg nach der Arbeit gesehen, und dann ein wenig experimentiert, bis mir die Finger zu kalt wurden 😉

Eiszapfen von oben beleuchtet

Farbe oder nicht

Das folgende war ein kleines Experiment: Wirkt ein Fels im Schnee besser in „Farbe“ oder in Schwarz/Weiß.

Ganz sicher bin ich mir nicht, daher mal beide zur Ansicht:

Fels im Schnee als Farbfoto
Die Farbvariante
Fels im Schnee als Schwarz-Weiß-Bild
Die Schwarz-Weiß-Variante

Ich denke, in diesem Fall ist die Farbvariante trotz allem die bessere Wahl: Der minimale Blaustich lässt den Schnee noch ein wenig kälter wirken, und das passt eigentlich ganz gut, oder?

Kleine Schnee-Kunst

Na, wer hat schon einen Schneemann (oder eine Schneefrau) diesen Winter gebaut? Meine Frau hat den Schnee auf unserem Balkon für etwas kreativeres genutzt:

Schneekatze
Schneekatze nachts nach Fertigstellung

Ich bin direkt neidisch, allein die Ohren wären für mich ein Ding der Unmmöglichkeit!

Also all Ihr Künstler da draussen: So viel Modelliermasse liegt selten!

Winter in München

Kennt Ihr auch die Leute, die bei jeder Schneeflocke anfangen zu jammern, das furchtbar, nass und kalt finden?

Ich will da mal meine Perspektive klarstellen: Gegen Kälte und Nässe helfen geeignete Kleidung und Schuhe, gegen glatte Straßen Winterreifen, gegen zugeeiste Scheiben ein Pappkarton. Schnee hat darüber hinaus den Vorteil, dass er an gut isolierender Kleidung nicht sofort schmilzt, man ihn also abkehren kann, BEVOR die Klamotten wirklich nass werden. Und bei geschlossener Schneeschicht werden die Schuhe schlimmstenfalls nass, und nicht dreckig.

Regnerisches Matschwetter im Winter ist da VIEL schlimmer!

Außerdem sieht Schnee schöner aus:

Schnee auf Laubblatt
Schnee auf einem übriggebliebenen Blatt

Also: Packt Euch warm ein, geht raus und genießt das herrliche Winterwetter!